Unsere Empfehlung für Ihr freiwilliges Engagement

Patenschaft für ein Kind/einen Jugendlichen


Anschrift: Segitzdamm 46
10969 Berlin

Kontaktperson: Maren Koch
Tel: 030/ 61 65 93 40
E-Mail: vergissmichnicht@diakonie-stadtmitte.de
Homepage: http://www.diakonie-stadtmitte.de

Sprechzeiten: Dienstag: 10:00- 12:00 Uhr Donnerstag: 14:00- 17:00

Beschreibung und Ziel des Angebotes:

Schön, dass Sie sich für eine Patenschaft interessieren. Patin oder Pate zu sein, bedeutet immer auch, ein Stück Verantwortung zu übernehmen, vor allem aber bedeutet es, viel Freude mit einem Kind zu teilen. Der Patentag ist meist auch für die PatInnen der Höhepunkt der Woche.

Um eine Patenschaft zu übernehmen, sollten Sie bereit sein, ein zuverlässiger Ansprechpartner für ein Kind aus einer Suchtfamilie über einen längeren Zeitraum zu sein (mindestens 18 Monate). Dafür sollten Sie die Zeit haben, sich regelmäßig einmal die Woche mit dem Kind zu treffen und Lust haben, gemeinsam etwas Schönes zu unternehmen.

Anforderungen:

Erstgespräch, Informationsgespräch mit einer Suchttherapeutin/ einem Suchttherapeuten,  Einholen eines erweiterten Führungszeugnisses (für die Paten kostenfrei), Teilnahme an einer Basis-PatInnenschulung, Besprechung und Unterzeichnung des Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellem Missbrauch, Teilnahme an monatlichen Reflexionsgesprächen, Teilnahme an Paten-/ Kinderfesten (zweimal jährlich)


Informationen zur Einrichtung:

Anschrift: Vergiss mich nicht
Segitzdamm 46
10969 Berlin

Beschreibung und Ziel des Einrichtung:

Das Patenschaftsprojekt „Vergiss mich nicht“ sucht und vermittelt PatInnen für Kinder von Suchtkranken, die mit den Kindern spielen, lachen, weinen, quatschen und ihnen zuhören.

Das Projekt wurde Ende 2008 gegründet und ist bisher das einzige seiner Art in ganz Deutschland. Die Idee für das Patenschaftsprojekt „Vergiss mich nicht“ entstand aus den Erfahrungen, die häufig von Kindern Suchtkranker berichtet werden. Die Betroffenen erzählen manchmal von einem Erwachsenen im Umkreis, der selbst keinen Suchthintergrund hatte und sich ab und zu um sie gekümmert hat. Dies hat ihnen nach eigenen Angaben Halt und Selbstvertrauen gegeben und sie konnten für diese Zeit ihre Sorgen vergessen.

Auch Studien weisen nach, dass Kinder in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung gefördert werden, wenn sie regelmäßigen Kontakt zu einer stabilen erwachsenen Bezugsperson haben, die ihnen zuhört und ihr Selbstvertrauen stärkt. Das kräftigt die Widerstandsfähigkeit der Kinder und verringert ihr Risiko, später selbst abhängig zu werden.